Die Ingenieurinnen und Ingenieure von morgen sitzen heute noch in den Hörsälen von Hochschulen und Universitäten – aber nicht nur. Denn bei verschiedenen studentischen Projekten bringen die Studierenden ihr Wissen auf die Straße und messen sich bei internationalen Rennen. So viel Innovationskraft im Bereich Automotive unterstütz Gühring gerne: Wir sponsern Werkzeuge für den Rennwagenbau.

Beim weltweit größten Konstruktionswettbewerb für Studenten „Formula Student“, treten 700 bis 800 Hochschulteams aus 25 Nationen gegeneinander an. Die Aufgabe: Innerhalb eines Jahres konstruieren und fertigen die Studenten einen technisch anspruchsvollen Formelrennwagen, mit dem sie bei verschiedenen Rennen antreten. Dabei gibt es drei Wertungsklassen: Autos mit Verbrennungsmotoren, mit Elektroantrieb und autonom fahrende Fahrzeuge. Für die Studierenden sind solche Konstruktionswettbewerbe eine Möglichkeit, sich handwerklich auszuprobieren, die gelernte Theorie aus dem Studium in der Praxis anzuwenden und Erfahrungen zu sammeln, die für ihre Karrieren von großem Vorteil sein können. Drei Rennteams aus Baden-Württemberg, die mit Werkzeug von Gühring erfolgreiche Rennautos bauen, stellen wir hier vor.

Rennstall Esslingen

Ein solches Formula Student Team gibt es auch an der Hochschule Esslingen: 50 Studierende stellen sich jedes Jahr erneut der Aufgabe, ein innovatives Rennauto zu bauen. Bei den internationalen Wettbewerben rangiert der Rennstall Esslingen seit einigen Jahren unter den Top 10 der Welt. Auf der Strecke treibt ein stark modifizierter Reihenzweizylindermotor das Rennauto an, in dem die Studierenden viele selbstentwickelte Komponenten in Kurbeltrieb, Ansaugung und Abgasanlage verbauen. Und was treibt die Nachwuchs-Konstrukteure an? „Abseits der Rennen fasziniert uns alle die Möglichkeit, das im Studium erworbene Wissen in die Praxis umzusetzen“, erklärt Teamleiter Johannes Bingen.

Für die Fertigung der Rennwagen setzt der Rennstall Esslingen Fräser und Reibahlen von Gühring ein: „Wir waren von der tollen Qualität begeistert und freuen uns schon darauf, im Rahmen der Kooperation in Zukunft noch mehr mit den Werkzeugen von Gühring arbeiten zu können“, versichert Fertigungsleiter Tobias Langlois. Mithilfe der Gewindeformer von Gühring wollen die Studierenden außerdem die gesamte interne Fertigung auf geformte Gewinde umstellen. Dadurch wollen sie die Festigkeit der Gewinde erhöhen. Bauteile, die davon profitieren werden, sind zum Beispiel die Schlitten der verstellbaren Pedale.Dadurch ist es uns möglich, ein leichteres, schnelleres und aerodynamischeres Rennauto in die Realität umzusetzen.“

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Formula Student Team Weingarten

Auch die 70 Studierenden des Rennteams Weingarten wollen es mit einem eigenen Rennwagen an die Spitze der Formula Student Teams schaffen. Und sie haben auch schon einen Plan, wie das klappen soll, erklärt der technische Leiter Simon Dischl vom Formula Student Team Weingarten: „Unsere Mission ist es, das leichteste Vierzylinder-Auto im Wettbewerb zu konstruieren und zu fertigen.“ Im vergangenen Jahr stand neben der Fertigung eines Verbrenners und eines autonomen Rennwagens erstmalig auch die Planung und der Baubeginn eines Elektrofahrzeugs an. Deshalb liegt der Fokus der jungen Konstrukteure aktuell auf den Themen E-Mobilität und Batteriebau. In den kommenden Jahren soll dann die Leichtbauphilosophie des Teams in der Elektrokategorie verfolgt werden.

Um diese Herausforderungen zu meistern, unterstützt Gühring als offizieller Premium Sponsor nicht nur mit Know-how und Beratungskompetenz, sondern auch durch die Bereitstellung von Bohrern, Reibahlen, Fräsern und Gewindewerkzeugen. „Für unsere Studentinnen und Studenten, die direkt am Fahrzeug arbeiten, ist qualitativ hochwertiges und passendes Werkzeug immens wichtig“, so Simon Dischl. 2019 fertigte Gühring für das Rennteam sogar ein Sonderwerkzeug an: Ein spezieller Linksgewindeformer kommt bei der Fertigung des Fahrwerks zum Einsatz.

DHBW Engingeering Stuttgart

Auch beim Rennstall der DHBW Engineering Stuttgart kommen jedes Jahr knapp 100 motorsportbegeisterte Studierenden aus allen Fakultäten der DHBW zusammen. 2009 nahmen die Studierenden zum ersten Mal an einem Formula Student Event teil – damals noch mit einem Verbrennungsmotor. Nach dem Umstieg auf einen Elektroantrieb im Jahr 2012 konnte das Team mit ihrem eSleeks einige Erfolge einfahren und lässt sich seitdem kaum noch von den Podien der Rennwettbewerbe vertreiben. So soll es auch weitergehen, erklärt Natascha Heinzelmann, Marketingbeauftragte des Rennstalls: „Wir möchten das Potenzial unserer Leistungselektronik steigern, um unseren Platz auf der Weltrangliste zu verteidigen.“ Dafür wolle man den Eigenentwicklungsanteil mit jeder neuen Saison noch weiter steigern.

Mit den Hochpräzisionswerkzeugen von Gühring kann das Team passgenaue und qualitativ hochwertige Bauteile herstellen. Dazu gehören unter anderem verschiedene Toolingformen für Aerodynamik-Bauteile sowie deren Anbindungspunkte, zum Beispiel an ihren Vollcarbon-Monocoque. Darüber hinaus kann durch den Einsatz qualitativ hochwertiger Werkzeuge ein optimaler Halt der Bauteile gewährleisten werden. So wird Gühring Teil der Mission des Rennteams, die Natascha Heinzelmann so beschreibt: „Das DHBW Engineering ist mehr als nur ein Hobby – es ist ein Hinauswachsen über sich selbst, kennenlernen seiner Fähigkeiten und nicht zuletzt eine herausragende Qualifikation für die kommende Berufswelt. Wir wollen Teil einer neuen Zukunft sein!“

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