Werkzeuge länger nutzen, Rohstoffe zurückgewinnen und am Ende dem Kunden einen wirtschaftlichen Vorteil verschaffen: Gühring zeigt, wie ein moderner Werkzeugkreislauf heute funktioniert und AUMOVIO profitiert davon jeden Tag. Denn mit dem Gühring Tool Circle führt das Technologieunternehmen seinen Hartmetall-Schrott ohne viel Aufwand zurück in den Kreislauf und spart beim Neukauf – ein System, das einfach verlässlich funktioniert.
In Rheinböllen werden auf Rundtaktmaschinen hochmoderne Bremsen für die Automobilindustrie hergestellt. Hartmetall-Werkzeuge fertigen Bohrungen und Gewinde an oder fräsen die Konturen der Bauteile. Sobald die Werkzeuge das Ende ihrer Standzeit erreicht haben, landen sie in der Abteilung für Werkzeuginstandhaltung, genauer gesagt bei den Technikbetreuern Bernd Rudersdorf und Jörg Span.
Die beiden schauen sich jedes Werkzeug genau an: Ist noch ein Nachschliff möglich? Wenn ja, geht es über den ganz normalen Postweg zurück zum Hersteller, erklärt Jörg Spahn: „Wenn die Werkzeuge stumpf sind, schicken wir sie an Gühring. Dort werden sie nachgeschliffen, neu beschichtet und gehen dann an uns zurück.“ Dieser standardisierte Ablauf schafft nicht nur technische Stabilität, sondern ermöglicht AUMOVIO eine verlässliche Kalkulation. Ein Jahresangebot regelt die Kosten. Damit bleiben Werkzeugpreise planbar, unabhängig von aktuellen Marktbewegungen oder kurzfristigen Beschaffungszyklen.
So läuft der Prozess zwischen AUMOVIO und Gühring eingespielt und ohne Abstimmungsaufwand seit über 20 Jahren. Das Vertrauen zu Gühring sei einfach da, stellt Bernd Rudersdorf fest: „Wenn wir irgendein Problem haben, melden wir uns bei Gühring und wir sorgen gemeinsam dafür, dass es wieder läuft.“
Eine „historische“ Zusammenarbeit
Die Partnerschaft zwischen Gühring und AUMOVIO ist laut Bernd Rudersdorf fast schon „historisch“: „Wir haben eigentlich schon immer Werkzeuge von Gühring eingesetzt, auf jeden Fall seit den 35 Jahren, die ich es mitbekommen habe.“ AUMOVIO, mit 86.000 Mitarbeitenden weltweit, entstand entstand 2025 aus der traditionsreichen Continental, die seit Jahrzehnten unter anderem Bremskomponenten für namhafte Automobilhersteller herstellt.
Als neuen Geschäftszweig entwickelt und produziert das Unternehmen außerdem autonome, mobile Roboter. Die Mischung aus Erfahrung, Großserienkompetenz und kontinuierlicher Weiterentwicklung prägt den Standort in Rheinland-Pfalz bis heute. Doch mit der Zeit sind die fertigungstechnischen Herausforderungen gewachsen und gerade deshalb spielen geregelte und effiziente Werkzeugkreisläufe eine immer stärkere Rolle. Hier kommt ein weiterer, wichtiger Bestandteil des Gühring Tool Circles ins Spiel: Das Hartmetall-Recycling.
Die Gühring-Mitarbeiter und wir sind ein eingespieltes Team. Da wird nicht rumdiskutiert – es läuft einfach reibungslos,
transparent und professionell ab
Hartmetall-Recycling mit Gühring – transparent und professionell
In der Werkzeuginstandhaltung steht ein auffälliges, gelbes Fass, auf dem in großen, schwarzen Buchstaben „GÜHRING“ steht. Hier landet sämtlicher Hartmetall-Werkzeugschrott aus der Fertigung. Bohrer, Fräser, Wendeschneidplatten – alles, was seinen Zyklus beendet hat, geht gesammelt in den Behälter. Sobald das Fass voll ist, fragt AUMOVIO den aktuellen Hartmetallpreis an und beauftragt Gühring mit der Abholung. Das Recycling läuft seit rund fünf Jahren regelmäßig über Gühring. Zuvor arbeitete AUMOVIO mit verschiedenen Handelspartnern und Werkzeugherstellern zusammen.
Die Erfahrungen waren jedoch uneinheitlich. Mal schwankten die Preise, mal war der Ablauf unübersichtlich, oft mussten Mengen und Werte nachverhandelt werden. „Mit Schrotthändlern mussten wir immer handeln und hatten am Ende trotzdem das Gefühl, dass es noch besser geht“, erinnert sich Bernd Rudersdorf. AUMOVIO suchte nach einer Lösung, die weniger Zeit kostet und mehr Transparenz bietet. Am Ende landete er bei Gühring. Warum? „Gühring hat die schönsten Fässer“, scherzt Rudersdorf. Tatsächlich habe er die Hartmetallpreise bei unterschiedlichen Anbietern verglichen und festgestellt, dass die Unterschiede sehr gering sind. Der Prozess mit Gühring habe dann am Ende überzeugt.
„Die Gühring-Mitarbeiter und wir sind ein eingespieltes Team. Da wird nicht rumdiskutiert – es läuft einfach reibungslos, transparent und professionell ab“. Beim Recycling über Gühring entfällt das Feilschen, denn der Prozess folgt festen Schritten. Das gefüllte Fass wird abgeholt und an den Gühring-Recycling-Standort im bayrischen Thurnau gebracht. Dort betreibt Gühring mittlerweile zwei eigene Recyclingöfen und verfügt über die größte Zinkrecycling-Anlage Deutschlands.
Der Tool Circle als funktionierender Kreislauf
Das Zusammenspiel aus Nachschleifen und Recycling zeigt, wie der Werkzeugkreislauf im Gühring Tool Circle in der Praxis funktioniert. Werkzeuge werden eingesetzt, nachgeschliffen, erneut genutzt, schließlich recycelt und als Rohstoff wieder Teil des Wertstoffstroms. Dadurch entsteht ein Kreislauf, der den Materialverbrauch reduziert und gleichzeitig eine wirtschaftlich stabile Grundlage für die Werkzeugversorgung schafft. Zwar nutzt AUMOVIO sein eigenes Tool-Management-System, erfüllt jedoch dennoch drei von vier Modulen des Gesamtkonzepts: Kauf von Neuwerkzeugen, Nachschliff von verschlissenen Werkzeugen und Recycling von Hartmetallschrott. Im vergangenen Jahr hat AUMOVIO rund 700 Kilogramm Hartmetall-Schrott zum Recycling an Gühring abgegeben. Mit dem Tool-Circle-Bonus von neun Prozent erhält AUMOVIO dadurch einen Rückstattungsbetrag, der zurück in die Wirtschaftlichkeit der Fertigung fließt.
Bei Fragen zum Thema Hartmetall-Recycling können Sie sich gerne jederzeit an uns wenden per Telefon an +49 7431 17-253 65 oder per Mail an recycling@guehring.de
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