GTMS von Anfang an
Philipp-Matthäus-Hahn-Schule digitalisiert Werkzeugverwaltung mit Gühring
Mit der Gühring Tool Management Software (GTMS) und zwei neuen Ausgabeschränken digitalisiert die Philipp-Matthäus-Hahn-Schule ihre Werkzeugverwaltung. Damit geht das Gewerbliche Schulzentrum nicht nur einen wichtigen Schritt in Richtung Digitalisierung, sondern fördert mit modernen Technologien auch die Kompetenzen der Nachwuchskräfte von morgen.
Der Pausengong ertönt, die Schülerinnen und Schüler der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule strömen zurück in die Klassen- und Werkstatträume. Als dualer Partner bildet das Gewerbliche Schulzentrum in Balingen mehr als 50 Berufe aus, doch auch weitere Schularten bis hin zu Fachhochschulreife und Abitur gehören zum Bildungsangebot. So unterschiedlich die individuellen Bildungswege auch sind – eines haben sie gemeinsam: Gelernt wird in denselben Räumen, an denselben Maschinen und mit denselben Werkzeugen. Bei der großen Anzahl an Schülerinnen und Schülern ist es eine echte Herausforderung, Ordnung zu bewahren und gleichzeitig den Überblick über alle Werkzeuge zu behalten.
Ausgabeschränke von Gühring digitalisieren die Werkzeugausgabe
Ein Fall für das Tool Management von Gühring: Der Werkzeughersteller aus Albstadt bietet Hardware und Software für die digitale Werkzeugverwaltung aus einer Hand. Mit der Anschaffung zwei neuer Ausgabeschränke und der entsprechenden Software findet die Philipp-Matthäus-Hahn-Schule eine einfache Lösung für die Verwaltung von Werkzeugen, Prüf- und Betriebsmitteln sowie anderen Gegenständen, die im Unterricht zum Einsatz kommen. Dadurch behalten die Lehrkräfte nicht nur den Überblick, sondern vermitteln allen Schülerinnen und Schülern das nötige Know-how, um sich in einer digitalisierten Fertigung zurechtzufinden.
„Dank flexibler Authentifizierungsmöglichkeiten können die Schüler zwischen Fingerprint, Kartenchip-Leser oder PIN wählen. Die meisten Schüler nutzten den Fingerprint für den Login, weil er im Vergleich zum Chip nicht verloren gehen kann und die Anmeldung besonders schnell geht“, berichtet Kessler. Die Nutzerdaten werden in der Datenbank den rechtlichen Vorgaben entsprechend verschlüsselt. Wird das Werkzeug nicht mehr gebraucht, öffnet das System automatisch die richtige Schublade. Die Gefahr, dass Werkzeuge falsch einsortiert werden und anschließend schwer aufzufinden sind, ist somit dahin.
Über die Zugriffsfunktion können die Lehrkräfte zudem flexibel festlegen, welche Klassen auf welche Werkzeuge und Prüfmittel zugreifen können. „Einer der beiden Schränke wurde dem Leistungsniveau und Wissenstand der Schülerinnen und Schüler angepasst“, erklärt Ottmar Hörter, Lehrkraft an der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule. So haben beispielsweise die ersten Lehrjahre nur auf eine begrenzte Auswahl an Werkzeugen Zugriff – Schubladen mit hochwertigeren Werkzeugen, die erst im späteren Verlauf der Ausbildung benötigt werden, lassen sich von entsprechenden Usern erst gar nicht öffnen“, so Hörter.
Moderne Bildung im Fokus
„Die Digitalisierung ist zentraler Bestandteil moderner Bildung – aus diesem Grund fördern wir digitale Kompetenzen und bereiten unsere Schülerinnen und Schüler auf die Arbeitswelt von morgen vor. Die Anschaffung und Einführung des digitalen Tool Managements von Gühring ist ein perfektes Beispiel dafür“, erklärt Matthias Bodmer, Schulleiter der Philipp-Matthäus-Hahn-Schule. „Nicht jeder Ausbildungsbetrieb arbeitet mit solchen Systemen.
Als einer der größten Ausbildungsbetriebe im Zollernalbkreis weiß auch Gühring, welchen unverzichtbaren Beitrag das Gewerbliche Schulzentrum in der Lehrzeit leistet. „Jährlich bildet Gühring rund 30 neue Auszubildende und Studierende aus – darunter Industriemechaniker, Präzisionswerkzeugmechaniker, Mechatroniker und auch Kombi-Studenten, die den Theorieteil ihrer Ausbildung in Balingen absolvieren“, berichtet Kathrin Stricker, Ausbildungsleiterin bei Gühring. „Als Ausbildungsbetrieb haben wir mit unseren dualen Partnern schließlich ein gemeinsames Ziel: jungen Menschen die bestmögliche Ausbildung zu bieten, um qualifizierte Nachwuchskräfte für die Zukunft zu gewinnen.“
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